Josie´s Kitchen – Ahi Tuna Poke aus Hawaii

Can I get a Hell Yeah?

Kennt Ihr das, wenn Ihr lange, wirklich sehr lange Zeit davon redet, irgendein Projekt zu starten und es dann doch nicht macht? Einfach, weil Ihr nicht wisst, wo Ihr anfangen sollt oder unsicher seid, ob Euer Stil der Richtige ist, die Inhalte relevant genug sind?
Dann hoffe ich, dass Ihr an dieser Stelle in Eurem Leben, so wie ich, auch eine Consti kennenlernt; jemanden der Bedenken nicht umpustet, sondern einfach ignoriert.

So bin ich also hier gelandet; begeistert ein Teil der Streu-Glitzer-drauf-Community zu sein.
Ich bin Josie Ruppenthal, aka @heyjosieposie: waschechter Millenial, Tween und Alles, was dazugehört. Im Moment studiere ich bei Koblenz BWL und lebe dort buchstäblich in einem kunterbunten Haus.

So kunterbunt und vielzählig wie die Farben meines Hauses, sind auch meine Leidenschaften: Mode, Makeup, KONPLOTT, Kochen, Tauchen, Surfen, Boxen und und und.

KONPLOTT konnte ich im vergangenen Sommer sogar zum Beruf machen, zumindest für eine Weile; als Praktikantin bei MIRANDA KONSTANTINIDOU selbst. Im Zuge dessen habe ich dann auch Consti kennengelernt und mich eigentlich auf den ersten Blick verliebt.
Und auch Kochen mochte ich so sehr, dass ich daraus 2013 meinen Beruf gemacht habe. Bis ich Ende 2016 mein Studium aufnahm, habe ich tatsächlich von der Sternegastronomie, bis hin zur südasiatischen Beachbar alles mögliche schon mitgemacht.
Was vielleicht auch schon ein wenig anklingt: ich bin viel rumgekommen. Aber das findet Ihr bald noch raus, denn ab jetzt werdet Ihr hier jeden Samstag ein Rezept und eine passende Getränkeempfehlung finden, zusammen mit meinen (Reise-) Berichten.

Also:

Willkommen in Josie’s Kitchen ❤

Wenn mich heute jemand frage würde, welches Gericht man un-be-dingt auf Hawaii essen muss, dann müsste ich zwei empfehlen.

Eines weil es so herrlich schrecklich und unglaublich Hawaiianisch ist. Das (auf dem Festland) berühmt berüchtigte SPAM-Musubi, was ehrlich gesagt nichts weiter ist, als ein überdimensionales Maki-Sushi ähnliches Ding, mit lauwarmem Fleischkäse drauf.
Und eines, weil es für mich die hawaiiarische Küche so gekonnt auf den Punkt bringt wie kein anderes: Poke Bowls.

Poke selbst ist Hawaiianisch für ‚zerteilt‘ und besteht im Prinzip aus fangfrischem rohen Fisch und Zwiebeln. Ursprünglich eine traditionelle Vorspeise oder Snack, ist heute daraus ein echtes Trendgericht geworden, dass man auch in veganen Varianten oder sogar auf Nachos bekommen kann.

Als ich selbst auf Hawaii war, musste ich recht schnell feststellen, dass sogar die Halakahiki (Ananas), Hawaiis Geschenk an die Welt, mit 5$ unsagbar teuer sind. Daher lag ungefähr alles ausser Salat und Poke außerhalb meines Budgets. Von einer Freundin aus Kapaa, Kauai, bekam ich schlußendlich ein authentisches hawaiianisches Rezept. Oder zumindest ein Rezept von einer authentischen Hawaiianerin.

 

Ahi Tuna Poke

350g Ahi Tuna (oder ‚Sashimi-grade’, beim Fischhändler des Vertrauens)

1 kleine weisse Zwiebel

1 Frühlingszwiebel, fein geschnitten

2 TL Sesam (am besten schwarz und weiß gemischt)

4 TL Sojasoße

3 TL geröstetes Sesamöl

Optional:

1/2 Avocado in feinen Scheiben

5 Radieschen in feinen Scheiben

1 Hand voll gedämpfte Edamame (Sojabohnen aus dem Asialaden)

150g Bunter Quinoa

2 trockene Shiitake Pilze (aus dem Asialaden)

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Den Tunfisch in 1cm große Würfel schneiden. Bitte unbedingt mit einem sehr, sehr scharfen Messer, sonst fusselt Ihr Euch den tollen Fisch kaputt.
Die Zwiebel in halb so große Würfelchen schneiden.

Den Fisch, die Zwiebel und die Frühlingszwiebel mit Sesamöl und Sojasoße marinieren und mit dem Sesam bestreuen. Abschmecken und schon fertig.

Für die komplette Poke Bowl, Quinoa nach Packungsanleitung mit den Shiitake Pilzen aufkochen und als Basis in die Schüssel schichten. Darauf dann Radieschen, Avocado und Edamame anrichten und mit dem fertigen Poke-Tuna toppen.

Auf den Bildern unten könnt Ihr sehen wie wir unsere Poke Bowls gelegt haben.
Da in unserem Haushalt nicht alle rohen Fisch essen, gab es bei uns auch noch Steakwürfelchen; einfach scharf anbraten und NICHT vorher salzen, die Marinade ist würzig genug.

Die viergeteilte Bowl enthält Tuna, die dreigeteilte Rind:

Für das echte Sommer-Feeling empfehle ich dazu eine herbe Zitronenlimonade, für die Großen auch gerne mit einem Spritzer Gin.

Für die Abenteuerlustigen unter Euch, die sich gerne mal an hausgemachte Limonade versuchen wollen, habe ich hier noch ein simples kleines Rezept.

7 reife Bio Zitronen

2 reife Bio Limetten

350 g Zucker

Sprudel

Die farbige Schale (ohne die weiße Schicht) von 4 Zitronen und einer Limette mit einem Schäler entfernen und in den Topf geben. Alle Früchte entsaften und den Saft zur Schale geben.

Den Zucker dazugeben und 2 Minuten stehen lassen, bis sich der Zucker mit Saft vollgesogen hat.

Kochen, bis die Schalen an den Rändern beginnen leicht durchsichtig zu werden.

Absieben und nach dem Erkalten mit Sprudel aufgiessen.

Je süßer Ihr Eure Limonade mögt, umso mehr Sirup müsst ihr pro Liter zumischen.

Tipp: Ich hebe meine Zitronenschalen immer auf und lasse sie an der Luft trocknen. Sie schmecken hervorragend als kandierte Süßigkeit zu schwarzem Tee.

Sooo Glitter-Fam. Und so endet schon unsere erste kleine Exkursion zusammen. ‚Aloha Hawaii‘ (keine Sorge, wir werden bald mal wieder hier essen) und ‚Hello World‘.

Wo werden wir wohl nächste Woche zum Essen vorbeischauen? Das verrate ich Euch nächsten Samstag.

Wenn Ihr Fragen, Wünsche oder besondere Reiseziele habt, über die Ihr gerne hier mehr lesen würdet, dann lasst es mich in den Kommentare wissen.

Mahalo (Danke) und bis dahin

Eure JosiePosie ❤

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